Angeln in Schweden
Angeln ist eine der beliebtesten Sportarten in Skandinavien. Schweden darf jeder angeln, es ist kein Fischereischein notwendig. Für alle Gewässer mit Ausnahme der fünf großen Seen (Vänern, Vättern, Mälaren, Hjälmaren und Storsjön) und des Meeres, wo man kostenlos angeln darf, braucht man eine Angelkarte, die in Touristenbüros, Tankstellen oder Sportgeschäften ab 6 Euro pro Tag erhältlich ist. Die Angelbedingungen wie Schonzeiten und Mindestmaße sind an jedem Gewässer verschieden und müssen vor Ort erfragt werden. Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es unter www.schweden.org.
Jenseits des Polarkreises kann man in Schweden in wilder Natur Lachse, Saiblinge, Äschen und Forellen angeln. In den Stromschnellen von Pieske finden sich große Saiblinge, und Hechtangeln lohnt sich in den Mündungsgebieten der großen Flüsse wie Dalälven und Ljusnan. Die Wildmark ist von Dalarna bis an die Grenze zwischen Västerbotten und Norrbotten ein einzigartiges Angelgebiet. Zum Beispiel: Västerdalälven. Im Oberlauf dieses Flusses gibt es einen großen Bestand an Forellen, in den ruhigen Partien viele Hechte. An den beiden größten Binnenseen Vänern und Vettern ist Schleppangeln auf Binnenlachse, Forellen , Hechte und Zander möglich. Im rund 100 Kilometer langen Gewässersytem des Nedre Dalälven nördlich von Stockholm haben Angler die Wahl zwischen 30 Fischarten, darunter Lachs, Meerforelle und Aal. In Südschweden und an der Küste vom Westen bis über Stockholm hinaus wimmelt es von Lachs, Meerforelle, Hecht und Karpfen. In Halland gibt es acht Lachsflüsse, darunter der Lagan, das größte Lachsgewässer Schwedens. Der berühmteste Lachsfluss Schwedens ist der 180 Kilometer lange Mörrum, der im Hochland von Smaland entspringt. Kapitale Hechte und Barsche gibt es in den Flüssen an der Westküste, die in das Kattegat oder den Öresund münden. Einige Flüsse wie der Lödde a und der Sax a in Skane bieten auch im Herbst ein spannendes Jig- oder Spinnfischen auf kapitalen Barsch.

