Angeln an der deutschen Ostseeküste

Angeln an der Ostsee, verbunden mit einem traumhaften Urlaub in einer wunderschönen Landschaft, heißt die Seele baumeln lassen und genießen. Auf den Petrijünger wartet ein riesiges Angebot, sei es das Angeln an der Küste selbst, im Haff oder Bodden, das Brandungsangeln oder auch das Hochseefischen an der Mole oder der Brücke, überall bietet die Ostsee eine Vielzahl an Süß- und Salzwasserfischen. Meerforellen, Dorsche und Barsche, aber auch Hering und Aal erfreut das Anglerherz und die Bereicherung findet ihren Höhepunkt in den Boddengewässern mit Flunder, Zander und vielen mehr.

ostsee, skandinavien

Von Warnemünde bis Wismar, über das Fischland hinaus bis Rügen und Usedom, findet der Angler genügend Plätze, um seinem Hobby Erfolg versprechend zu frönen. Wer denkt nicht an die Riesenschwärme an Heringen, die in jedem Frühjahr und Herbst die Ostseeküste bevölkern und Tausende Angler auf den alten Rügendamm treiben, um sich ihren Fang zu sichern und das ab und an mal ein Hornfisch an die Leine geht, ist ein freudiger Beifang. Oft sind in das Angebot der Tourismusverbände erfahrene Fischer eingebunden, die Nachtfahrten und auch Mehrtagesfahrten anbieten, um den Gästen auch die Möglichkeit des Hochsee- oder Schleppangelns zu geben. Sehr oft wird hierfür das Equipment an Bord ausgeliehen und es entfällt der umständliche Transport der Ausrüstung.

Wichtig ist aber für alle Angelfreunde, dass, ob Raubfischangeln, Hochseeangeln oder normale Angeltätigkeit, egal wo sie stattfindet, ein gültiger Fischereischein und eine Ostseeangelkarte benötigt wird. So eine Genehmigung bekommt man an allen Tourismuspunkten, Geschäften für Angelzubehör, aber auch bei den hiesigen Anglerverbänden und bei den Gemeinden. So ein Schein gilt 28 Tage und kostet 20 Euro. Das ist ein vergleichsweise niedriger Preis, da die Ostsee mit ihrem Fischreichtum ein Vielfaches von dem wiedergibt, was so eine Genehmigung kostet, darum Petri Heil und allzeit viel Fisch am Haken …