Hochseeangeln - Auf der Jagd nach den großen Fischen

Es gibt viele Reviere in denen man angeln kann. Das Besondere beim Hochseeangeln ist die Größe der Fische. Natürlich gibt es auch kleinere Fänge von 10 Pfund, aber je nach Fischart, können es auch wesentlich größere Exemplare von 100 Pfund oder darüber sein. So etwas sucht man in Binnengewässern vergeblich. Hat man dann so ein Monster am Haken, beginnt buchstäblich ein anstrengender Kampf der sich schnell über eine Stunde hinziehen kann, denn so ein Fisch zieht in kurzer Zeit locker 100 Meter Schnur ab. Doch mit dem richtigen Rüstzeug und Technik bleibt man der Sieger.

angler, skandinavien

Die Rute sollte eine Länge um die 2,60 Meter und ein Wurfgewicht von 80-300 Gramm haben. Trotzdem sollte sie möglichst leicht sein, damit stundenlanges Spinnfischen nicht zur völligen Ermüdung führt, ohne das man einen Fisch gefangen hat. Besonders wichtig ist eine tragfähige Schnur, ob geflochten oder monofil hängt dabei von der Impulsivität des Fisches ab. Die Tragkraft sollte allerdings schon bei 20 Kilo liegen. Bei den Wirbeln muss man darauf achten, hochwertige Sorten zu wählen, denn sie werden einerseits vom Fisch, andererseits vom Salzwasser stark beansprucht. Bei den Ködern wählt man die gängigen Raubfischköder, die man auch im Süßwasser verwendet, wie Wobbler, Blinker, Gummifische etc. Allerdings sind sie eine Nummer größer und bei den Farben sollte man nicht zu dunkle Farben wählen, aber auch nicht zu auffällig leuchtende. Die Besten Farben sind Hellblau, Silber, Gelb, Rot und Gold. Bei der Rolle werden spezielle Multirollen bevorzugt, aber mit einer starken 6000er Stationärrolle funktioniert es ebenfalls, hier kommt es aber auf eine starke und ruckfreie Bremse an. Bei den Rollen sollte man ruhig mehr Geld ausgeben, denn billige Modelle neigen dazu, schnell kaputt zu gehen.