Eisangeln

Für die meisten Angler ist das Fischereijahr auf acht oder neun Monate begrenzt. Die restliche Zeit, die von kaltem Wetter mit Wind und Schnee gezeichnet ist, sitzen sie zuhause, reparieren ihre Ausrüstung für den Frühling und lassen den Fischen ihren Frieden. Dabei bietet auch die kalte Jahreszeit dem Angler hervorragende Fangmöglichkeiten. Auch wenn der Winter die Hürden etwas höher legt und bessere Vorkehrungen zu treffen sind als in den warmen Monaten.

see, skandinavien

Die Ausrüstung ist speziell für das Eisangeln zu wählen. Hierbei empfiehlt sich eine sehr kurze, starke Rute. Diese gleicht eher einer Seilwinde, erfüllt damit aber perfekt ihren Zweck. Mit ihr wird in dem Eisloch, das zuvor geschlagen wurde, auf Grund oder mit der Pose gefischt. Als Köder bieten sich alle nahrhaften Produkte an. Der Tauwurm wird genauso genommen wie die Made, Boilies oder Mais. Entscheidend ist nur, das Futter so ruhig wie möglich anzubieten, da der Fisch die wenige vorhandene Energie im Winter so effizient wie möglich einsetzt und an Raubzügen wenig Interesse zeigt.

Wer diese Ratschläge befolgt, erlebt auch in der kalten Jahreszeit erfolgreiche Angelausflüge, statt bis zum Frühjahr warten zu müssen.